Die Antisemitismusbeauftragte der Landesregierung NRW, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, warnt vor gestiegenem Antisemitismus und steigender judenfeindlicher Straftaten. Dem möchte sie auch entgegenwirken, indem an Schulen verstärkt die Werte des Grundgesetzes vermittelt werden.

Die Antisemitismusbeauftragte der Landesregierung NRW, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, warnt vor gestiegenem Antisemitismus und steigender judenfeindlicher Straftaten. Dem möchte sie auch entgegenwirken, indem an Schulen verstärkt die Werte des Grundgesetzes vermittelt werden.

Die Landesvorsitzende Monika Czyż unterstützt das ausdrücklich:

„Antisemitismus geht uns alle etwas an, nicht nur weil wir in Deutschland eine besondere historische Verantwortung und die Freundschaft zu Israel als Staatsräson haben. Jeder Angriff auf einen Juden ist ein Angriff auf unsere Gesellschaft. Wenn die Anfeindungen gegenüber jüdischen Mitbürgern nun wieder wachsen, ist es unsere Pflicht dem an allen Stellen entgegenzuwirken. Schule ist ein Ort der Persönlichkeitsentwicklung. Dort muss der Respekt vor Religionen vermittelt werden, ausnahmslos und ohne Rangliste.“

Geschehen könne das nicht nur durch eine Anpassung des Curriculums. Ein verpflichtender Besuch in einer Holocaust-Gedenkstätte für jeden Schüler NRWs oder man könne Schüler aus Deutschland und Israel über verstärkte Austauschprogramme zusammenführen.

„Schule soll ein Ort des friedlichen Zusammenlebens sein. Deshalb haben wir auch im Bundesverband der Bekämpfung von Antisemitismus eine zentrale Stelle im Leitantrag der letzten Bundesschülertagung eingeräumt. Das friedliche Zusammenleben an Schulen ist als Schülerorganisation unser Leitbild.“, ergänzt die Landes- und Bundespressesprecherin Jana Gietman.
„Die Schüler von heute prägen die Gesellschaft von morgen. Lasst uns da ansetzen Antisemitismus jeden Nährboden zu entziehen!“, führt Czyż abschließend an.

Die Schüler Union ist die größte politische Schülerorganisation in Nordrhein-Westfalen. Seit Anfang 2017 wird sie von der Bochumerin Monika Czyż geleitet.

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