„Die Aussage Christian Lindners ist ein Schlag ins Gesicht aller engagierten Schüler“, so Monika Czyż, Landesvorsitzende der Schüler Union NRW. „Demokratie lebt vom Engagement aller Generationen.“

„Die Aussage Christian Lindners ist ein Schlag ins Gesicht aller engagierten Schüler“, so Monika Czyż, Landesvorsitzende der Schüler Union NRW. „Demokratie lebt vom Engagement aller Generationen.“

Der FDP-Bundesvorsitzende hatte sich zuletzt in einem Interview zu den „Friday’s for Future“- Demonstrationen von Schülern in Deutschland geäußert. Lindner sagte, man könne von Kindern und Jugendlichen nicht erwarten, „dass sie bereits alle globalen Zusammenhänge, das technisch Sinnvolle und das ökonomisch Machbare sehen.“ Dies sei „eine Sache für Profis.“

„In Deutschland kämpfen wir seit langem mit einer desaströsen Politikverdrossenheit. Dabei muss niemand ein „Experte“ sein, um seine politische Meinung zu vertreten.“, so Czyz. „Wegen Aussagen wie diesen ist die FDP nun mal keine Volkspartei.“

„Auch wenn wir die Form der Proteste ausdrücklich kritisieren: Es ist richtig, dass in unserer Generation etwas passiert.“, erläutert die Landesvorsitzende der CDU-nahen Schülerorganisation weiter. „Lindners Aussage zeugt von mangelndem Interesse an der Bewegung. Es geht keinem Schüler darum, Experte zu spielen, sondern es wird lautstark eine politische Bitte formuliert.“ Czyz selbst besuchte am 15. Februar eine der Schülerdemonstrationen in Bochum, um mit den demonstrierenden Schülern ins Gespräch zu kommen.

Die Schüler Union ist die größte politische Schülerorganisation in Nordrhein-Westfalen. Seit Anfang 2017 wird sie von der Bochumerin Monika Czyż geleitet.

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